Archive for Emotionen

Über Tag und Nacht

Die Höhen und Tiefen des Lebens

Auf jede Nacht folgt ein Tag, Tag und Nacht können nicht miteinander leben und doch sind sie abhängig von einbander - denn nur durch die Nacht weiß man, wie hell der Tag ist und lernt seine Helle und Wärme zu schätzen. Ohne die Nacht wäre Tag nicht Tag, denn man wüsste nicht, was man daran hat. Ja, auch zu viel des Gutem wäre es, wenn der Tag dominieren würde - man wäre wie geblendet und die Schönheit würde einem auf das Herz drücken, die Seele vor Licht zerspringen. Doch das kann nicht geschehen, denn, zum Glück ja, existiert neben dem Tag noch die Nacht. So schrecklich und düster wie sie auf einen im ersten Moment wirken mag, so erlösend und beruhigend ist sie doch. Die schöne Finsternis und die darauffolgende Erhellung.

Schlüsselwörter: ,
Kein Kommentar »

Judith tötet Holofernes - Gedicht zum Gemälde

Mein Gedicht hat rein gar nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun. Es drückt nur aus, was ich in diesem Bild sehe und wie ich mir die Szene vorstelle, ihre Leute, ihren Hintergrund. Für mich sieht Judith wie eine Lustmörderin aus, mit ihrer Dienerin im Hintergrund. Alles sieht so sanft aus…nichts außer das Messer und die Leiche erinnern an Mord.

Stiller Mord…

Ein Flüstern, wie ein sanftes Liebeslied

Doch kündigt an den Lebensdieb

Süße Stimme, süß wie der Tod

Ein heller Ton, doch dunkelrot

Der Engel mit der zarten Klinge

Kommt näher, Schritte wie Schwinge

Sein Opfer ruht im Schlaf

Ob sie seine Träume stören darf?

Er erwacht, geweckt vom Engelsklang

Sieht ihre Augen, einen Augenblick lang

Welch Ruhe in der Stille liegt

Doch etwas geschieht, das Gott nie vergibt

(Stilistischer Umbruch; nach dem Mord)

Ihr Lachen erst still

Wird laut und schrill

Das Schweigen zerbricht

Zerstört das Engelsgesicht

Die Alte schreit

“Es ist soweit!”

Das Leben ist besiegt

Und die Macht, so geliebt

Lässt dich, statt zu ruh’n

Solch Böses tun

So schwarz und dunkel

Man hört das Gemunkel

“Wer vollzog den Mord?”

Hier, an diesem Ort

Wer sitzt an des Todes Seit’

Wer ist sein gottverlassenes Weib?

Schlüsselwörter: , ,
Kein Kommentar »

Abschied von Sidonie

Nun, man stelle sich vor, man lebt in einem kleinen östereichischen Dorf, zu Zeiten des 2. Weltkrieges und Folgendes ist passiert: Die Magd Franziska Sieder wurde in einem Schuppen mit einem polnischen Arbeiter erwischt. Die Folge: Er wurde von zwei seiner Landsleute auf Befehl hin erhängt, sie bekam die Haare kahl geschoren und musste mit einem Schild um den Hals durch den Ort laufen - „Während deutsche Soldaten an der Front stehen, buhle ich um einen Polen.“.  Die Dorfleute sind begeistert von der “Aktion”.

Und dann ist da dieses Gedicht:

Die vier Aspekte:

Ich habe gehört hier ist was los

Was machen die denn da bloß

Kinder hör ich schreien und andere Lachen

Was machen die denn mal wieder für Sachen

Dann sehe ich sie und sie sieht wirklich witzig aus

Kleine Schlampe, ja jetzt ist deine Story raus

Hättest eben so etwas nicht tun dürfen, zu dieser Zeit

Schämen solltest du dich, das ging nun wirklich zu weit

Und du siehst ja zu was das führt, er tot und du hier

Und genau über dich und deinen Anblick lachen wir

Ja, ein großes Ereignis, alle Blicke drauf gerichtet

Eine Frau wurde zur Schau gestellt gesichtet

Die Kinder lachen und rennen um die Wette

Welch Ödnis, wenn sie nicht gesündigt hätte

Die Laune steigert sich, im Dorf ist Tumult

Ihre Bestrafung ist legendär, sie ist Kult

Kult, was bedeuten da schon, wenn es so ist

Es ist etwas, das einem die Würde nimmt

Sich das Recht aneignet, an Gottes Stelle zu richten

Über Gut und Böse, Leben und Tod bestimmt

Eine Gruppe oder die ganze Menschheit zu vernichten

Und seine eigene bloße Wertigkeit vergisst

Ich bin die die hier steht

Ein Mensch

Es ist als ob es nie vergeht

Die Zeit

Schamlos seid ihr, seht ihr nicht, innerlich, ich sterbe

Der Tot

Bedeuten euch nichts, weil ich um den falschen werbe

Ihr Mörder

Habt meine Liebe umgebracht, und mein Herz auf dem Gewissen

Was denkt ihr euch

Nein, ihr habt keine Gefühle, ihr werdet diese „Tier“ nicht vermissen

Schlüsselwörter: ,
Kein Kommentar »

Arrête

Noch ein Gedicht. Ein sehr trauriges und vor allem mit eigenen Erfahrungen vorbelastetes.

Enjoy it…oder eher: Feel it! Es heißt “Arrête” (franz. “Hör auf”):

Was habe ich getan, bitte sag mir nur das

Auch auf deine Worte ist nicht mehr Verlass

Verstehst du was ich sage, was ich meine

Tut mir Leid, wenn ich alles verneine

Doch was DU sagst, ist für mich nur Bla-Bla

Pure Luft, nichts kann man fassen, so unklar

Du redest und redest, von Sieg und Gewinn

Arrête, hör auf, das hat doch keinen Sinn

Ich verstehe dich nicht und du mich nicht

Diese Diskussion hier trägt keinerlei Gewicht

Doch nein, ich sehe immer noch deinen Mund

Auf und zu, dieser hässliche tiefe Schlund

Raus kommen diese Blasen, die mir Angst machen

Furcht vor dir, deinen Worten, deinem bösen Lachen

Doch du verstehst mich nicht, denkst ich provoziere

Echauffierst dich, brüllst, sagst ich verliere

In welchem Kampf befinde ich mich denn hier

Ich dachte ich rede und nicht kämpfe mit dir

Vielleicht ist bloß etwas missverstanden worden

Ich wollte nichts Böses, deine Gefühle morden

Ich wollte nur da sein, lass mich doch existieren

Nein ich bin nicht schlecht, hör auf zu diskutieren!

Jetzt hast du’s geschafft, jetzt bin auch ich schlecht

Mein Wut und mein Hass auf dich, alles zu echt

Verdammt, ich will das nicht, bring mich nicht dazu

Jetzt bin ich kaltherzig wie ein Stein

Nein

Ich bin du

Schlüsselwörter: ,
Kein Kommentar »

Moffig

Hm…was man alles so in seinem Hausaufgabenheft findet. ^^ Sowas hier:

Schwarz und dunkel die Nacht

Bis sie ganz langsam erwacht

Rein mischt sich ein Grau

In die Kälte der Tau

Und in die Stille der Klang

Einen halben Morgen lang

Hab keine Ahnung wann ich das geschrieben hab, dieses Jahr vielleicht, oder doch schon im Jahr davor?

Oder das hier hab ich (fast alles davon) während einer Theaterprobe [ich war ein Streber, ohne Freunde...MoF :'( ] hingekritzelt:

Die dunkle Säure frisst sich durch mein Herz
Schwer fällt mir das Atmen, zu sehr brennt der Schmerz
Ich bin einsam, verlassen schon mein Leben lang
Möchte nur noch schreien, doch ich unterdrücke den Drang

Ich beobachte die Welt
Doch zu mir schaut sie nich’
Egal, ob es mir gefällt
Keiner denkt an mich

Schau, meine Augen
Schau, kannst du’s glauben?
Schau, kannst du mich sehen?
Schau, kannst du’s verstehen?
Schau, mein eintöniges Leben
Schau, siehst du mein Bestreben?

Grau in grau färbt sich mein Tag
Kein Leben dort, wo ich eben noch lag
Ich, ein kleiner Zinnsoldat ohne Trupp
Ich falle, doch es macht nicht mal „flupp“

Einsamkeit braucht eine neue Definition

Ein bisschen Hilfe, eine kleine Reaktion

Emooo :) Aber hat super zu meiner Rolle gepasst, also was solls. So fühle ich nicht und dafür bin ich Gott auch dankbar. MoF heißt übrigends “Mensch ohne Freunde”, aber ich finde dass das ein sehr netter Ausdruck dafür is. “Moffig” zu sgaen find ich auch toll, das kling timmer iwie putzig. ^^

http://www.stupidedia.org/stupi/Mof <— is doch ma gail oder :D ihr solltet auch ma nach “chillen” gucken, da. ^^

Grüzze,

mademoiselle

Schlüsselwörter: ,
Kein Kommentar »

Down <-

Am Montag war ich voll angepiselt. Also eher meine Mutter und deshalb ich. Hatte einfach keinen Bock mehr. Seitdem bin ich down und meine Freunde probieren das iwie wieder gerade zui biegen. Immerhin, ich lache die ganze Zeit. :P Aber bedrückt mich schon. Als ich abends nach Hause kam (ich hatte mir geschoren NIE wieder was zu schreiben ^^) da hab ich erst ma diese paar Zeilchen gekritzelt:

5.Mai2008

down…just down, laying on the floor. it was okay before. but now i’m here, down. i’m a crying clown, not smiling anymore…

Wie gesagt, jetzt lach ich wieder. Also keine Sooorge. ^^

Jo, wieder ma bis denne,

mademoiselle xD

Schlüsselwörter: ,
Kommentare (1) »